Das Thomas-Verfahren in Europa

Entstehung-Entwicklung-Ende

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Manfred Rasch/Jacques Maas/ Manfred Toncourt

Das Thomas-Verfahren war zeitweilig das wichtigste Verfahren für die europäische Stahlindustrie.

Es wurde nach seinem Erfinder Sidney Gilchrist Thomas ( 1850-1885) benannt.

20 Beiträge behandeln die europäische Dimension dieses Stahlherstellungsverfahrens.

Seine Anwendung in Deutschland war einer der bedeutendsten patentgeschützten Technologietransfers des 19. Jahrhunderts von Großbritannien nach Deutschland.

Zu den unerwarteten Erkenntnissen über die Verbreitung und Anwendung des Thomas-Verfahrens gehört, dass die Rheinischen Stahlwerke und der Hoerder Bergwerks- und Hütten-Verein nicht die ersten Werke auf dem Kontinent waren, die das Verfahren nutzten.

Das Studium historischer Dokumente hat ergeben, dass die S.A. des Aciéries d'Angleur bei Lüttich noch eher als die beiden deutschen Werke eine Lizenz von Sidney Gilchrist Thomas erwarb und dass in Kladno in Böhmen viel früher als in ( Dortmund-) Hörde und (Duisburg-)Meiderich einzelne Thomas-Chargen erschmolzen wurden.

Die luxemburgische Firma Metz & Cie. war den beiden deutschen Firmen beim Lizenzerwerb ebenfalls zuvorgekommen.

In einem besonderen Beitrag erinnern sich ehemalige Thomas-Stahlwerker an ihren Arbeitsplatz, das spezifische Vokabular und ihre nonverbale Kommunikation im Betrieb mittels Zeichensprache.

Drei historische Industriefilme aus den 1950er-/1960er-Jahren - auf einer beigefügten DVD - geben Einblick in die Arbeits-- und Betriebsabläufe des Stahlherstellungsverfahrens mit seinen anlagen- und verfahrensspezifischen Eigenarten.

2009. 24,5 x 18 cm. 450 Seiten mit Abb.

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